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Eine Einführung in das Konzept

Das aus den Niederlanden stammende Konzept des Snoezelen wurde Ende der 70er Jahre entwickelt, um Menschen mit sensorischen Störungen und schwersten Behinderungen adäquate Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten zu bieten.

Das Kunstwort Snoezelen setzt sich aus den beiden niederländischen Verben „snuffelen“ und „doezelen“ zusammen. „Snuffelen“ steht für das Prinzip der freien Entscheidung und „doezelen“ für Zuwendung und Geborgenheit (vgl. Brehmer 1994).

Kinder liegen lachend auf dem Boden

Das ursprünglich für schwerstbehinderte Menschen entstandene Konzept wurde in den letzten Jahren auf andere Adressatenkreise ausgedehnt. Immer mehr soziale Einrichtungen verfügen heute über Snoezelen-Möglichkeiten und verbinden mit dem Einsatz sehr unterschiedliche Ziele:

Snoezelen wird als Freizeitangebot, multisensorische Reizeinwirkung, Anregung der Sinne, gezielte Förderung, strukturierte Therapie, pädagogische Intervention oder als Milieu für verschiedene Methoden der Physio- bzw. Psychotherapie genutzt.

Snoezelen ist heute auf dem Weg, ein fester Bestandteil pädagogischer und therapeutischer Einflussnahme für Menschen mit den verschiedensten Auffälligkeiten und Störungen zu werden.

Die vielfältigen, positiven Wirkungsweisen des Snoezelens werden immer wieder durch Beobachtungen, Erfahrungsberichte und einige Untersuchungen bestätigt.